Wir sind REICH! Feuerwehrdepot, Kirchackersanierung, Provisoriumersatz, Dorfschulhausrenovation, Gemeindehaus, Altersheimrenovation etc, etc. etc.

Einfach nur spannend. Wer das aktuelle Budget ganz genau liest, stellt schnell einmal fest, dass da einiges geplant ist, aber anderes nach wie vor fehlt. Wie ich im September 2019 schon einmal HIER schrieb, gäbe es zwar bis 2024 40% der rund CHF 4,8 Mio für ein Feuerwehrdepot vom Kanton, jedoch plant man das Depot erst 2025. Die Sanierung des Schulhaus Kirchacker ist unbestritten längst nötig, doch hätte man die Zeit des Investitionsstatus bzw. das langjährige “Sanierungsmoratorium” wegen dem “Trotzgeschäft” Dreifachturnhalle durchaus besser nutzen können. Welche Kosten die Luxushalle langfristig für die Gemeindefinanzen auslöst, wird langsam immer offensichtlicher: Alles was man jahrelang totschwieg, wird verdammt teuer!

Die Erklärung dazu ist schnell gefunden: Die Verantwortlichen wussten ganz genau, dass der Goodwill für Schulhaussanierungen, Feuerwehrdepot inkl. allfälliger Ausbaggerung der Altlasten, Bushof, Gemeindehaus etc. auch nach dem Millionenprojekt sehr gross ist. Die Bürgerschaft wird kaum Service public Einrichtungen weiter verlottern lassen, Brandschutz vernachlässigen oder weitere Jahre unschuldige Menschen mit Demenz im obersten Stock des Altersheims einsperren. Darum wollte man das Millionenprojekt Turnhalle als erstes durchziehen. Wenn dann irgendwann der Haushalt zu teuer wird, trägt die neue Mannschaft die Schuld und nicht die alten schlauen “Sparfüchse” die das auslösten.

Feuerwehr Depot 2025?

Die Feuerwehr plante und legte man zusammen – nicht zuletzt wegen der Aussicht auf ein neues Depot. Die Zusammenlegung forderte einiges an Tribut. Verständlicherweise machten da nicht alle Angehörigen der Feuerwehren aus Goldingen und Chappele mit und traten aus. Vor ca. 4 Jahren kam der Maulkorb von ganz oben: “Wir sprechen jetzt nicht mehr vom Depot!” war der Befehl. Das Depot lässt seither auf sich warten und plopp: Jetzt ist das Projekt wieder da. Seite 41 im Budget 2025. Zwar gibts nur bis 2024 40% Subventionsbeiträge vom Kanton und wir bauen es noch an einem unbekannten, ja beinahe geheimen Ort. Fest steht: Im Dorftreff steht das Depot wegen den vorgegebenen Einrück- und Einsatzzeiten am falschen Ort. Ein Standort in Bürg oder mitten in Neuhaus wäre perfekt. Dazu müsste man jedoch der Blöchlinger AG das freie Land in der Hinterwies zuweisen, damit man die Flughalle und das Büro/Wohnhaus der Blöchlingers zu einem Feuerwehrdepot (allenfalls mit Gemeindehaus?) machen könnte. Doch: Das Land wollen auch andere die einen grossen Fuhrpark haben. Das Blöchlinger dort schon rundherum ist, tut offensichtlich nichts zur Sache: Die Lobby haben andere.

Das Moratorium der Schulhaussanierung schlägt durch

Wer glaubt, dass auf der aktuellen Investitionsrechnung schon alle Renovationen im Konto «Bildung» aufgeführt sind, der irrt um etliche Millionen:

Das ewige Providurium des Schulhauses Kirchacker wurde ursprünglich für wenige Jahre gebaut. Die Offerten zwischen einer Container-Lösung und einem dauerhafteren Holzbau hatte nur eine Differenz von ca. Fr. 10’000. Man entschied sich [einmal mehr] für die günstige Variante. Das Billige wurde längst teurer: Heizkosten, Schimmelentfernung usw. Es gibt seitens Lehrerschaft schon lange die Idee, in der Turnhalle im Kirchacker die Kindergärten unter zu bringen und die Container aufzuheben. Stattdessen wird das Kirchacker für CHF 5.1 Mio. renoviert und das Containerproblem nicht gelöst. Schliesslich fragt man ja nicht die Betroffenen…

Das Schulhaus Kirchacker ist einer Energiestadt nicht würdig: Seit 45 Jahren Fenster ohne Gummidichtungen, statische Probleme, unisolierte Betonwände und seit 10 Jahren wurden Mängel im Brandschutz totgeschwiegen. Im Herbst 2019 legte ich dem GP nahe, im nächsten «Eschenbach Aktuell» endlich offen zu legen, dass auch Brandschutzdefizite bekannt seien. Mittlerweile gab’s ein Top Secret-Vorkonzept für 70’000 Stutz und man holt demnächst CHF 200’000 ab um den CHF 5.1 Mio. Kredit für die Renovation inkl. Provisorium zu stemmen. Ich ersuchte letzte Woche um Einblick in dieses Vorprojekt. Die Antwort der Gemeindeverwaltung: Ich müsse Antrag per ÖFFENTLICHKEITSGESETZ STELLEN! Sowas gibt es nur in Eschenbach: “Geheimdokumente” für eine Schulhaussanierung, obwohl man demnächst Kredite dafür beantragt. Das ist wirklich filmreif… Transparenz sieht anders aus. Genau aus solchen Gründen gibt es diesen Blog.

Die Schulraumbedarfsplanung ist übrigens noch nicht abgeschlossen. Man ist zwar dran, aber nach Auskunft des jetzigen Schulpräsidenten gäbe es kaum einen Mehrbedarf. Wer sich aber im Sommer 2020 mit den Angestellten unterhalten hat, erfährt ganz anderes. Sehr wohl gibt es pädagogisch begründeten, zusätzlichen Bedarf und dieser wurde auch angemeldet. Trotzdem renoviert man einfach den Status Quo, ohne pädagogische Überlegungen anzustellen und einen Mehrwert für das Lernen der Kinder zu schaffen. Als wäre das Kirchacker perfekt. Vielleicht gäbe es auch schon Synergien und gar Spareffekte für spätere Anbauten um das “Kühlelement” mit Betonfassade mit einem Glaskubus aus Gruppenräumen vorzuhängen. Oder es könnte die Turnhalle Kirchacker für die Kindergärten im Container umgenutzt werden, da die Turnhalle im Kirchacker durch die neue 3-fach-Turnhalle von der schule nicht mehr gebraucht wird. Doch Mitwirkung ist da fehl am Platz: Alles geheim. Einen Schulrat gibt es nicht mehr und die Infrastruktur ist nicht mehr Aufgabe der Geschäftsleitung der ESGO.

3.5 Mio. Dorfschulhaus-Sanierung oder neues Gemeindehaus im Dorfschulhaus

Sie lesen richtig: Es ist kein Geheimnis das öfters schon über ein Gemeindehaus im Dorfschulhaus nachgedacht wurde. Schliesslich kostet die Renovation CHF 3.5 Mio. (Gemäss Budget nach 2026). Die Umgebung und die Aussenanlagen im Schulhaus Dorf sind nur mässig und alles andere als kindgerecht. Warum nicht das Schulhaus als Gemeindehaus nutzen, statt CHF 316’000 pro Jahr im Ebnet zu mieten? Nur: Wo kommt dann der Schulraum hin? Was kostet eine Tiefgarage in diesem Gebiet? Der Witz dabei: Die Gemeinde wies ein Angebot ab, sozusagen “Gratis bis günstig” hinter dem Schulhaus Obergass eine Tiefgarage zu erhalten, die man hernach vergrössern könnte. Ein Bauherr hatte Erschliessungsprobleme im Dorfkern und hätte die Tiefgarage mitberappt. Da dieser aber nicht der hiesigen Baulobby angehört, wird er es ohnehin schwer haben.

Schulhausprovidurium II

Würde aus dem Schulhaus Dorf als Gemeindehaus genutzt, könnte es passieren, dass aus dem Bauprovisorium neben dem Schulhaus Kirchacker ein Providurium für das Dorfschulhaus würde. Warum baut man es nicht umgekehrt? Zuerst ein neues Schulhaus hinter dem Kirchacker, welches das Provisorium für den Umbau des Kirchackers bildet und danach als dauerhafte Alternative für die Schulhäuser Dorf und Obergass genügte? Dann wäre das Schulhaus Dorf frei um als Gemeindehaus zu dienen? Aus dem Obergass könnte auch ein MusikSchulhaus werden. Dazu wäre aber eine saubere Schulraum- und Liegenschaftsplanung nötig.

Ein Gemeindehaus im Lemo-Gebäude böte auch Synergien: Die Liegenschaft hat schon einige Male die Hand gewechselt. Bisweilen gab es kein Baugesuch für eine neue Nutzung. Würde die Gemeinde Eschenbach diese Liegenschaft erwerben und daraus ein Gemeindehaus zimmern, könnte man die Tiefgarage der Sporthalle untertags auslasten und müsste keine neue Tiefgarage im Obergass/Dorf erstellen. Man rechne: CHF 316’000 Miete pro Jahr kostet das Ebnet – damit könnte man viel Geld aufnehmen bzw. dessen Zinsen zahlen: Bei einer 1% satte 31.6 Mio!

Die Antwort auf obige Utopien ist übrigens ganz einfach: Die alte Mannschaft im Gemeinderat hat prophezeit, dass wir uns die Sporthalle ohne Probleme leisten können. Das ist sogar korrekt: Die Turnhalle ist keine direkte finanzielle Belastung. Die doppelbödigen Sparübungen die dazu nötig waren, werden nun aber zum Problem. Wir müssen jetzt und künftig für viele andere Infrastrukturprojekte/Liegenschaften tief ins Portemonnaie greifen und das alles zur gleichen Zeit. Schliesslich mussten wir zuvor 10 Jahre brav Rückstellungen für die Turnhalle erwirtschaften um diese vorzufinanzieren.

Da mit dem heutigen Steuerfuss nicht alles gleichzeitig realisierbar wäre, wird weiter “gespart” und geschwiegen. Langfristig käme es sehr viel günstiger, eine Gesamtschau nach obiger Abhandlung durchzugehen und alle “Baustellen” im Investitionsplan auf Seite 41 im Budget abzubilden. Kredite sind so günstig wie nie zuvor. Kirchacker und Gemeindehaus hat wegen den Kosten Priorität. Feuerwehrgebäude und ein Dementengerechter Umbau des EG im Altersheim hat aus Sozialen Gründen höchste Priorität.

Eine Gemeinde ist der beste Schuldner, die sich Pensionskassen, Banken oder Versicherungen wünschen können. Wir können uns echt etwas getrauen! Gerade jetzt!

Fazit: Ich habe nichts gegen die neue Turnhalle. Ich habe auch kein Problem mit einem höheren Steuerfuss. Vielmehr stehe dafür ein, dass wir unseren Kindern, unseren Pensionären und allen, die im Dienst der Verwaltung oder der Feuerwehr stehen, aber auch den Pensionären und besonders allen mit Demenz. Wir müssen in Eschenbach eine zeitgemässe Infrastruktur bereitstellen. Was ich hingegen nicht mag, sind Investitionspläne, die vieles unterschlagen und Behörden die einen mit Verweis auf das Öffentlichkeitsgesetz abwimmeln. Prinzipiell ist fast nichts “nicht öffentlich”. Zu lesen ist das HIER im Magazin des Anwaltsverbandes vom Kt. SG.

Offensichtlich wollen sie noch mehr, wenn sie so weit runterscrollen:

Wussten sie schon, dass es einen Pumptrack Churzhaslen geben wird? Im Budget ist dieser zwar nicht ersichtlich, aber versprochen wurde er dem Veloclub von einem “Gemeinderat, bisher” schon – Wahlversprechen haben eben eine lange Tradition in Eschenbach…

Abschuss von Platzhirschen

Wir alle kennen das: Wenn Männer im schwierigen Alter zwischen 2 und 80 angekommen sind, machen sie gerne auf sich aufmerksam. Die Spielzeuge werden dabei meist laufend grösser, teurer und vorallem: LAUTER!

Aufmerksamkeit wird mit Anerkennung verwechselt

Der Lärm durch manipulierte Auspuffanlagen an Töff’s und Autos nimmt massiv zu. Die Lärmliga hat eine Petition und ein Crowdfounding gegen diesen sinnlos produzierten Lärm auf der Strasse lanciert.

Bitte hilf mit

Unterschreibe die Petition hier:

https://act.campax.org/petitions/stopp-den-larmposern

Unterstütze JETZT die Petition. Es braucht nunmal ein paar Batzen um in der kurzen Zeit die Aufmerksamkeit für die nötigen Unterschriften zusammen zu kriegen: https://wemakeit.com/projects/musik-statt-laerm?locale=de

Warum ist das wichtig?

Es geht hier klar um die Bevölkerungsgesundheit und nicht das individuelle Recht und die Freiheit auf der Strasse: Übermässiger Lärm und hohe Lärmspitzen machen krank. An stark befahrenen Strassen ist das Risiko zu erkranken oder zu sterben etwa um 15 bis 20 Prozent erhöht. An den Folgen des Lärms sterben in der Schweiz jährlich 500 Menschen, Tausende erkranken an Herz-/Kreislaufstörungen und Diabetes. Die Kosten für die Behandlung der an Lärm Erkrankten tragen wir alle.

Die Schweiz ist dicht besiedelt. Lärmexzesse haben keinen Platz. Rücksichtnahme durch Vermeidung unnötigen Lärms ist angesagt. Es geht nicht um ein Verbot von Oldtimer-Fahrzeugen oder landwirtschaftlichen Maschinen, sondern um den Unsinn der mittlerweile in die Hälfte aller neu verkauften Motorräder und viele Coupes und SUV’s eingebaut wird: EXTRA Lärm!

Das Fahren im sportlichen Modus – mit geöffneten Auspuffklappen und/oder elektronischen Soundverstärkern – ist zu verbieten. Wer sich nicht daran hält, soll gebüsst und in krassen Fällen auch mit Ausweisentzug bestraft werden können. Die Lärmliga fordert, dass bald Lärmblitzer eingesetzt werden.

Die Lärmliga nimmt die Verkehrsverbände, die Fahrzeugindustrie und die sportlichen Lenker·innen beim Wort, wenn sie sagen, man könne mit einem Sportwagen oder einem schweren Motorrad «anständig» fahren. Darum sollen «Unanständige» bestraft und aus dem Verkehr gezogen werden können.

Anleitung zu Politikverdrossenheit

Nach dem erneuten Kindergarten rund um die Schulpräsidentenwahl muss ich leider endgültig das Handtuch für das Projekt “Findungskommission” der “Politik-Eschenbach” werfen. Seit 2017 raufte ich die Parteien mittels Kamingesprächen zusammen, damit dann bei den Wahlen alsdann zusammen nach der besten Frau oder dem besten Mann als GP oder Schulpräsi gesucht wird. Beide Male ist dies an Parteigeplänkel und einem eigenwilligen GR gescheitert, der

„Anleitung zu Politikverdrossenheit“ weiterlesen

5G macht (vielleicht) nicht krank – Angst aber ganz bestimmt

Sie wird kommen, diese Diskussion. Gebetsmühlenartig kommt immer dasselbe von Mobilfunkbefürwortern bzw. jenen Menschen die sich ungern mit ihrem eigenen ungesunden Lebenswandel oder ihrem Konsumverhalten auseinandersetzen.

Hier die gängisten Phrasen der Ewiggestrigen… „5G macht (vielleicht) nicht krank – Angst aber ganz bestimmt“ weiterlesen

coming soon: Twirren strahlt 5G

 Das Kapitel 5G in Eschenbach geht weiter. Bald betrifft es nun den Ortskern.  Mal schauen wie “gleichgültig” sich all jene auch künftig geben, wenn die Antennen in Sichtweite ihrer Liegenschaften zu stehen kommen. Mit Blick auf den Zonenplan ist jetzt schon klar wo: Die Industriezonen im Dorf sind bescheiden. In Wohnzonen sollen  gemäss Baureglement und nebenstehendem Bericht aus dem heutigen Eschenbach Aktuell keine Antennen entstehen können. Eine Spurensuche, wo sie denn zu liegen kommen könnte.  „coming soon: Twirren strahlt 5G“ weiterlesen

Kanditalk verpasst? – Kein Problem: Ab sofort auf Youtube

Am letzten Donnerstag stellten sich 5 Kandidierende* der Gemeinderatswahl 2020 beim Kanditalk der Bevölkerung vor. Damit sich auch jene Bürger*innen mit den Personen vertieft auseinandersetzen  können, welche den Abend verpasst haben, ist dieser nun bis zum 2. Wahlsonntag auf Youtube zugänglich. (Bitte um Entschuldigung für die Tonqualität in den ersten Minute – danach wirds sehr gut – auch als Podcast)

Vielen Dank an dieser Stelle an den fünf Kandidat*innen. Ohne ihr Einverständnis wäre dieser “völlig neue Weg” zur politischen Meinungsbildung nicht möglich gewesen. Der Film ist bis der Gemeinderat bestellt ist verfügbar und wird danach entfernt.

Der Dank geht an:

Leider war die sechste Kandidatin für den Gemeinderat, Riederer-Meyer Ursula, CVP (schon bisher im GR)  verhindert und konnte am Abend nicht teilnehmen.

Der Abend wurde organisiert von den Eschenbacher Ortsparteien CVP, FDP, Forum Eschenbach, SP &  SVP. Wir wünschen Ihnen gute Unterhaltung.

2.3 Mio für die Gemeindekasse – Eschenbach LUZERN machts vor

Eigentlich liegt es auf der Hand: Wenn eine Gemeinde Bodenschätze hat, sollte sie davon auch ordentlich profitieren. Eschi Luzern hat entsprechend nach Abzug von Steuern an den Kanton  CHF 2’300’000 Einnahmen aus ihrer Abteilung “Kieswerk”  erreicht(Siehe nebenstehendes Ertragskuchendiagramm), wie mir der Ratsschreiber Herr Studer heute bestätigte. Ein Vergleich mit Eschenbach SG ist geradezu tragisch: Eschi “verdient” gerademal CHF 23’000 in Form eines Kiesrappens, welcher ohne Reglement oder transparentem Vertrag von allen Kiesgrubenbetreibern „2.3 Mio für die Gemeindekasse – Eschenbach LUZERN machts vor“ weiterlesen

Gratis Pizza für verbitterte Flugblattschreiber*in

Diese Woche bekam ich einen Printscreen zugeschickt, mit welchem “besorgte Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Eschenbach” ganz fest davor warnen, den durch und durch eigennützigen Ivo Kuster in die GPK zu wählen. Auf jeden Fall möchte ich die Gelegenheit nutzen und mich bei dem Flugblattschreiber herzlich dafür bedanken, dass er / sie derart unbedacht ganz viel Aufmerksamkeit für mich und meine Arbeit produziert hat.

Entsprechend lade ich hiermit zum Dankesessen zum Pizzabäcker meines Vertrauens (Zeugma).  Dafür muss sich die Person lediglich bei mir melden. Ich nehme übrigens gerne meine Buchhaltung mit, damit er/sie über

„Gratis Pizza für verbitterte Flugblattschreiber*in“ weiterlesen

King Roger- wie wäre eine 5G Antenne beim Pool?

…Oder: Warum eine 5G Antenne in Jona absolut zu recht aber auch sehr  überraschend zu Fall kam.

Ein kleiner Erfolg zu einer 5G Antenne ist zu vermelden. Aus einer geplante Mobilfunkantenne auf dem Gebäude Tägerenaustrasse 19, womit der Vermieter des Mietshauses auf ein 5-6stellige Summe hoffen konnte, wird nun doch nichts. Die Swisscom zieht ihr Baugesuch vom 26.Mai 2020  zurück. Immerhin hatten binnen der bescheidenen Einsprachefrist von 14 Tagen über 113 Einsprecher ihrer Ablehnung Gehör verschafft. Gescheitert ist das Projekt jedoch nicht an den gewichtigen Fragen des Ad Hoc Komitees. sondern an einem Dritten: „King Roger- wie wäre eine 5G Antenne beim Pool?“ weiterlesen

“Gesagt wie wir es machen woll(t)en” – Aber nicht so gemacht.

Eine chronologische Auflistung aller Fehler und Ungereimtheiten. Damit alle wenigstens wissen, wofür alles die nebenstehende Entschuldigung im übertragenen Sinn wohl interpretiert werden muss… „“Gesagt wie wir es machen woll(t)en” – Aber nicht so gemacht.“ weiterlesen

5G beim Schulhaus Ermenswil – oder: Was Ferien für BürgerInnen in Eschi bedeuten

Pikant: Die Vernehmlassung der Swisscom flatterte schon am 8.April in’s Gemeindehaus. Weitergeleitet und ein Entscheid in Aussicht gestellt wurde jedoch erst am 3.Juli. Dazwischen ist genau garnichts geschehen. Pünktlich zu den Sommerferien eilts auf einmal. „5G beim Schulhaus Ermenswil – oder: Was Ferien für BürgerInnen in Eschi bedeuten“ weiterlesen

Ab August in Eschenbach: Flüsterbeläge bauen statt den Lärm reduzieren

Im Juli wird ein Flüsterbelag im Dorfkern eingebaut. Eigentlich eine gute Sache – nur macht das ganze keinen Sinn, wenn man gleichzeitig ernsthaft 24202 LKW’s durch das Dorf fahren lassen will; ein LKW wird so laut wahrgenommen,  wie 15 Autos! Leider kommt das Ganze damit einem kleinen Schildbürgerstreich gleich. Der Belag ist zwar sehr sinnvoll, aber auch teuer, schnell nutzlos, anfällig auf Schwerverkehr und andere Massnahmen wären effizienter. 

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Gemeinderat: Im Zweifel für das Monopol und gegen die Lebensqualität

Pünktlich auf die Sommerferien* hin will der Gemeinderat Eschenbach den sogenannten MITWIRKUNGSBERICHT  zur Deponie Sonnenfeld veröffentlichen. Noch nie zuvor hatten in Eschenbach soviele Menschen mit persönlichen Schreiben ihre Fragen und Anträge eingereicht.

Der Gemeinderat wird voraussichtlich heute Di 23.Juni 2020 den Mitwirkungsbericht zur Deponie Sonnenfeld abschliessen und ERST DANN der Bevölkerung  unterbreiten. Er hätte alle Freiheiten gehabt, dies auch umgekehrt zu tun: Seine „Gemeinderat: Im Zweifel für das Monopol und gegen die Lebensqualität“ weiterlesen

Mietreduktion fordern – Jetzt Vorlage downloaden.

JA- sie können! Jede*r Vermieter*in muss jederzeit damit kalkulieren, dass 1-2  Monate mal weniger reinkommt. Und auch jede*e Mieter*in darf erwarten, dass nach Jahren des Bezahlens auch mal ein Entgegenkommen stattfindet, wenn Lohnausfälle oder „Mietreduktion fordern – Jetzt Vorlage downloaden.“ weiterlesen

Ermenswil: 5G und Deponie: Jetzt handeln ab 14.3.2020

Am 14.März informierte ich im Rössli Ermenswil über den Stand der Dinge aus meiner Bürgersicht und berichtete über die weiteren Optionen. Schon heute steht fest: Jene die gegen die Deponie sind, bzw. 24202 LKW’s pro Jahr durch Eschi nicht toll finden oder vielleicht 5G nicht in ihrer Nachbarschaft wollen, tun gut daran, sich bei mir zu melden um an „Ermenswil: 5G und Deponie: Jetzt handeln ab 14.3.2020“ weiterlesen

Corona in Eschenbach: Ein paar Tools für Menschlichkeit und Verantwortung

Viele schauen, viele reden, einige wollen, wenige tun. Das ist unser aller Alltag. Um allfällige Nachbarschaftshilfe auf zu bauen, habe ich ein paar Tools bereit gestellt. Ich geh nicht davon aus, dass es Alle braucht. Jedoch ist jetzt mal einiges für Eschenbach aufgebaut. Hier ein paar kurze Erklärungen.

Hilfe wenn immer lokal und NACHBARSCHAFTLICH organisieren „Corona in Eschenbach: Ein paar Tools für Menschlichkeit und Verantwortung“ weiterlesen

Zitate aus Gutachten enden plötzlich – Zufall oder Absicht?

Stellen sie sich vor, jemand zitiert ihnen aus einem wichtigen Gutachten einer kant. Fachstelle einen Absatz, ohne die zugehörige Fussnote. Per Zufall würde genau diese Fussnote auf genau jene Regelung hinweisen, welche sie in einer Rechtsverweigerungsbeschwerde als Fehler anführen. Stellen sie sich zudem vor, dass genau diese Auslassung das rechtliche Gehör von ca. 3000 Personen in 4 Gemeinden verletzt. Würden sie dieser Baubehörde trauen?

„Zitate aus Gutachten enden plötzlich – Zufall oder Absicht?“ weiterlesen

Einladung zur Infoveranstaltung: 5G und Deponie Ermenswil

Das vergangene Jahr brachte einige neue Projekte in den sonst eher ruhigen Weiler Ermenswil. Zuerst ein Inertstoff DeponieProjekt mit gewaltigem Verkehrsaufkommen, dann eine 5G Antenne neben dem Schulhaus. So grundverschieden die beiden Projekte offensichtlich sind, so haben sie auch einige gemeinsame Nenner. Darum gab es am 12.März eine INFOVERANSTALTUNG IM RÖSSLI ERMENSWIL. Hier finden Sie die Präsentation davon: 

 

Zur Vorgeschichte  „Einladung zur Infoveranstaltung: 5G und Deponie Ermenswil“ weiterlesen

5G bereitet kein Kopfzerbrechen – es sind Betreiber oder Behörden

Die Sache mit den Gemeinden die von sich sagen, dass sie von der Antennenflut per 14.Dez von der Swisscom überrumpelt wurden, ist wirklich sehr “gspässig”. Fast alle Gemeinden haben einen Vertrag mit den Anbietern seit 2011 unterzeichnet. Wenn dem so ist, dass die Gemeinden überrascht wurden, dann hielten sich die Anbieter ganz klar nicht an die Vertragsinhalte. (Vertrag siehe hier)

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Ein für alle Mal: Landwirte verursachen kein CO2 sondern KONSUMENT*INNEN!

Der Bundesrat hat am 12.Feb. seine Agrarpolitik 22+ vorgestellt. Seither wird von CO 2 schleudernden Landwirten geschrieben, von zuvielen Kühen,  von zuviel Subventionen usw… Komisch ist nur: Es wird selten geschrieben, dass die Schweizer*innen sich ernähren, als wären wir ein Volk von Schwerstarbeitern. Es wird zuviel konsumiert und deshalb zuviel produziert! Ich lese selten bis nie, dass „Ein für alle Mal: Landwirte verursachen kein CO2 sondern KONSUMENT*INNEN!“ weiterlesen

Frauen wählen! 22 von 120 Kantonsräten ist einfach zu wenig!

Derzeit sind nur 22 der 120 Kantonsräte weiblich. Ganz ehrlich: Ich will nicht über Frauenquoten diskutieren. Ich fordere einfach alle Wählenden auf,  für sich zu überlegen, wie  dieser mickrige Frauenanteil zu Stande kam. Klar hatte es weniger Frauen als Kandis (es waren 2016 29,1%) -aber wie kam es dazu, dass nur 18% davon gewählt wurden? 2020 sind 34,3% der Kandis Frauen.

Es geht nicht darum Frauen zu fördern, weil sie Frauen sind! Sondern:  Es gilt zu hinterfragen, weshalb wir an all den Männern so unglaublich viel mehr zutrauen! 

Als Sozialarbeiter sehe ich einfach die Realität da draussen. Frauen leisten enorm viel – im Job wie auch Privat! Auch 2020 würde noch immer gelten:  Wenn Frau will steht alles still!  Blicke in die Statistiken des Bundes zeigen klar (Und ja, liebe Kritiker: Tatsächlich sind statistisch aufgerechnete Zahlen durchaus ein gutes Mittel für Erkenntnis, solange diese solide und korrekt erarbeitet wurden!): Frauen leisten nach Marktkostenmethoden deutlich mehr unbezahlte Arbeit als Männer:  CHF 247’000 und Männer nur 162’000 pro Jahr. Das lässt sich nicht einfach damit erklären, dass Männer mit 100% Berufstätigkeit dies den Frauen ermöglichen. Denn: Ganz viele der unten aufgeführten Aufgaben könnte man gut auch noch nach 9h Arbeit erledigen. Der typische Arbeitsalltag der meisten Frauen hat deutlich mehr Arbeitsstunden als der des Mannes. Zudem: Am Wochenende wird durchgearbeitet. Frauen haben kein Burnout weil sie schwächer sind, sondern weil sie in vielerlei Beziehung deutlich mehr leisten (müssen) als Männer.

Bei den Gesprächen mit RR Kandidatin Laura Bucher war eines der häufigsten befürchteten Probleme des Gegenübers, dass sie ihre kleinen Kinder vernachlässige. Ist ja unglaublich. Auch im 2020 hängt das Wohl der Kinder bei der Frau? Muss Frau Bucher zuerst immer erklären, dass sie ja auch noch ein Mann hat und das sie den RR Job mit IHM absprechen musste, bevor sie für ewiggestrige wählbar ist?

Wie kommen wir nur dazu, zu meinen, dass es sich auch deshalb besonders empfiehlt, genau solche Männer für Ämter zu wählen? Von Männern die nicht mal zu Hause soziale Verantwortung übernehmen können, erwarten wir, dass sie dies im KR leisten?

Müssten Männer nicht mehr Zeit für die Familie haben? Endlich Zeit um sich für die Familien ein zu setzen können?  Den Männern einen sinnhaften Ausgleich zum Job, statt noch Sitzungen, Termine und Stress zu bescheren?

Ist es nicht beinahe dumm, wenn wir Männer wählen und ihnen so das Erlebnis zu nehmen, am Feierabend ihre Eltern oder den Nachbarn zu pflegen,  Wäsche zu machen, den Haushalt schmeissen?

Ich will keine Frauenquote aber mindestens 34,3 % Kantonsrätinnen am 9.März. Ich verzichte gerne auf ihre Stimme, wenn sie diese einer Frau geben. Meine Wahlempfehlung: Die Hauptliste der SP. Die besteht aus 12 grossartigen Frauen.

Freundlichst

Ivo Kuster

 

 

https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/grafiken.gnpdetail.2017-0252.html