In Eschenbach und der Umgebung lohnt sich stets ein Blick in die Bauprojekte. Sowohl jene der öffentlichen Hand als auch der wenigen die noch bauen können.
Über Projekte lässt man abstimmen, aber nicht über die Prioritäten
Die Ausgaben Rally startet in diesem Sommer (Wissensstand April 2025). 1.62 Mio für 2 flexible Schulraumlösungen, dann im Frühling 2026 Abstimmung über 6.5 Mio 6 Fachkindergarten, im Herbst 2026 mind. 17 Mio für ein Gemeindhaus, ab 2027: Dorftreff Bushof 2.6 Mio, Feuerwehrdepot 8.35 Mio , Alterszentrum Mürtschen 15 Mio, Ersatzbau SH Obergasse 11.3 Mio Kirchackersanierung 4.2 Mio usw. Am Schluss sind es (Stand April 2025) 65’070’000 Franken an Ausgaben für Bauprojekte geplant. Pikant:
Wer schon immer mal wissen wollte, was in Eschenbach alles renoviert werden muss und wo Platzprobleme herrschen, kann sich mit der Liegenschaftsstrategie befassen. Die zweite Option ist, einfach mal alle Dokumente vergangener Gemeindebudgets durch zu kämen. Dort gab es immer die Rubrik „Investitionsplan“ welche vorgesehene Projekte für die nächsten 5 Jahre auswies. Dort kamen immer mal wieder Projekte inkl. Preisschild und „vorläufig angedachtem“ Ausführungszeitpunkten zum Vorschein.
Was du morgen kannst besorgen…
..erlaubt heute den Steuerfuss zu senken. So erstaunt es nicht, dass z.b. wegen der 3-Fachturnhalle dringliche Sanierungen und Ausbauten um teilweise Jahrzehnte verschoben wurden. Beim Kirchackerschulhaus wurden z.b. 1997 Vorbereitungsarbeiten für eine Aufstockung vorgenommen. Seither ging ausser dem Notdach (welches schon wieder undicht ist) 2003 nix mehr.
Noch bis zum Dienstag 18.März läuft das Mitwirkungsverfahren (Link läuft nur bis Di 18.03.25) zum „Generationenprojekt“. An und für sich wäre es zu begrüssen, wenn die alten Bahnen rechtzeitig von Konzessionsende (2026) ersetzt werden könnten. Das Problem: SO GELINGT DAS KAUM. Wer mal sehr kreative Darstellungen in einem Umweltgutachten oder in Sondernutzungsplänen lesen will, kann hier auf meine Zusammenfassung zurückgreifen:
Parkplätze auf der grünen Wiese, Hotels oder Hochbauten im Schutzwald, Lagerfläche auf Gemeindestrassen oder auf der Wiese im Gewässerraum, Restaurants ohne Baubewilligung, schulergänzende Betreuung im Einfamilienhaus. Eine Reiseführung durch Filz.. äh Eschenbach wo es zwar rekordhohe widerrechtliche Bauten gibt, aber selten bis nie eine Anzeige gegen das Gewerbe. Dabei wär genau dies bei gewerblichen Betrieben besonders einfach: Wenn eine Gewerbe etwas widerrechtlich baut, ist der Tatbestand der „Gewinnsucht“ per Logik erstellt. Stattdessen passiert das Gegenteil: Je einflussreicher, desto sorgloser baut es sich. Eine visuelle Dorfführung der besondern Art.
Keine Sorge: Diesen grossmauligen Titel hab ich nicht selbst gewählt, sondern Radio Lora. Dieses hat mich interviewt und ging dabei der Frage nach, woher meine Motivation für meine aktive Rolle kommen könnte und wie mein bisheriges Wirken zur aktuellen Kandidatur passt:
Meine Kandidatur ist ein klares Statement für eine Gemeindepolitik für ALLE statt nur WENIGE.
Es braucht in jedem Gremium auch kritische Stimmen.
Es braucht eine starke Stimme für jene, die NOCH NICHT oder NICHT MEHR an Versammlungen teilnehmen können.
Es stehen seit Jahren diverse Investitionen bei Werken, Liegenschaften und Strassen an. Vieles wurde verschoben oder vergessen. Diese nicht erledigten Investitionen werden zum Boomerang oder zu Altlasten, wenn man sie nicht angeht. Es braucht einen Aufbruch statt weiteren Aufschub.
Dasselbe Problem besteht auch in den sozialen Aufgaben der Gemeinde. Bildungs- und Alterspolitik sind die wichtigsten Dossiers unserer Kommune. Es braucht dringlich einen anständigen Umgang mit DEMENZKRANKEN und eine SCHULE, welche für SCHÜLER:INNEN UND LEHRPERSONEN ATTRAKTIV ist
In Eschenbach geht einfach alles. Jüngstes Beispiel: Twirren. Eigentlich hätte die Baupolizei diese Bauten garnie abnehmen dürfen. Es fehlt noch immer ein wesentlicher Teil des Spielplatzes bzw. der Sondernutzungsplan vom 17.08.2015 welcher bis heute nicht umgesetzt ist. Die Fläche des Spielplatzes ist jedoch längst an einen Landwirt verkauft worden. Ein Augenschein und eine Spurensuche zu den Ereignissen.
Untertitel: Schlimmer geht immer. Teil 1 zeigte schon beachtliche Kreativität der Baulobby. So richtig dreiste Ideen muss man vorallem PLANEN: Wie wär’s mit 3 Stöckigen Spielplätzen auf Balkonen? Spielplätzen die es nicht gibt? Offizielle Angebote für Kinder ohne Spielflächen? Alles möglich dank blinder Baukommission und Bauverwaltung die alles durchwinken und auflegen.
Es gibt Dinge die sind so absurd, dass man eigentlich garnicht mehr viel dazu schreiben muss. Letztlich ist es simpel: Es wurde hoch gepokert. Viele halfen mit. Viele schauten weg. Die Fakten sind nun auf dem Tisch: Genau das, was die 36 Einsprecher:innen gegen die Deponie (darunter auch der Schreibende und
Was für eine originelle Auflage einer Mobilfunkantenne: Über Ostern und Frühlingsferien. Die Einsprachefrist läuft von Ostern bis heute Montag den 15.04.24. Keine Sorge: Es reicht, wenn sie formell Einsprache erheben und Fristerstreckung beantragen.
Einfach unter diesem Link herunterladen, Namen anpassen und morgen Montagabend bis 17:30 eingeschrieben auf der Post einreichen oder auf der Gemeinde gegen Stempel und Unterschrift abgeben. Damit haben Sie 14 Tage mehr Zeit. Falls der Download nicht klappt, hier manuell der
Falls sich jemand im Radius von rund 900m gegen die erneut konzeptlos in die Landschaft gestellte Antenne wehren möchte, kann dies mit untenstehender Vorlage noch bis zum Dienstag 19.September tun (Poststempel des Einschreibens).
Der Einspracheperimeter beträgt zwar nur rund 600m, da jedoch die Leistungsdaten der Antennenanlage deutlich zu tief ausgewiesen wurden, dürften auch Einsprachen bis zu 900m eine Chance haben.
Inhaltlich genau das gleiche, wenn auch einfach 600m weiter westlich an der Blessmühlestrasse läuft noch immer die Einsprache. Damals habe ich folgendes gebloggt: http://ivo.sg/?p=1593
Kurz und knapp: Man würde es im Nachhinein echt bereuen, wenn in den nächsten Jahren die längst erwarteten Bundesgerichtsentscheide neue Baugesuche wie dieses abweisen würde und deshalb diese Antenne realisiert würde, weil keine Einsprache einging bzw. aufrechterhalten würde. Die Antennen entstehen im Wildwuchs und es ist leider abzusehen, dass wir damit die dreifache Strahlenbelastung bauen: Wenn jeder Anbieter für sich Antennen baut, sind wir an drei Netzen und deren Strahlen ausgeliefert. In der Summe kann dies dann tatsächlich zu viel zu hohen Belastungen führen, da mittlerweile ein Mittelwert pro Antennenstandort gilt. Eine Antenne muss nur über den Durchschnitt von 6 Min die Grenzwerte einhalten. Wenn Sie nun inmitten von 3 Antennen wohnen, werden rein rechnerisch aus diesen Durchschnittswerten völlig legal für sie relevante Überschreitungen stattfinden können. Wohin die Reise führt, kann man nicht wissen. Fest steht: Die lokale Baubehörde, welche ihre Einsprache entgegennimmt und darüber entscheidet, hat keinen blassen Schimmer von Mobilfunktechnik. Warum soll sie denn darüber entscheiden können?
Untertitel: Wie die Eschenbacher Bauwirtschaft Rendite auf Kosten der Kinder bolzt. Heute mal nur die fünf Tips, die sich bereits bewährt haben – inklusive schöne Bilder aus der Praxis.
Eigentlich dürfen nur bewilligungsreife Projekte zur Auflage gelangen. Entsprechend erstaunen die jüngsten Auflagen einmal mehr. Auf den ersten Blick sind bei einem Baudossier soviele Fragezeichen, dass man sich mit Fug und Recht fragen darf: Was wurde denn da überhaupt vorgeprüft? Wenn nicht mal die Anzahl Häuser stimmt, riechts schonmal verdächtig.
Dies ist der Beitrag welchen ich an der Bürgerversammlung in der allgemeinen Umfrage vom 1. Dezember verlesen habe. Im Kern ging es darum, endlich die zahlreichen Dinge öffentlich aktenkundig zu machen. Ich bin gespannt wie das Protokoll rauskommt. Den Wortbeitrag habe ich schriftlich eingereicht.
Die Raiffeisenbank plant einen Neubau an der Rössligass. Da ihre Prestigebau inklusive „Eventhalle“ und „Bar“ zu gross ist, müssen künftig die Fussgänger auf der Strasse gehen. Parkplätze plant sie kurzerhand auf dem Gemeindegrundstück und tauscht dazu eigenes wertloses Land am Risikodorfbach gegen wertvolle Parkflächen des alten Gemeindehauses ab. Behindertenparkplätze weisen irreguläre Gefälle auf und während der ganzen Bauzeit beansprucht man zudem den Parkplatz der Kindertagesstätte und Spielgruppe. In Eschenbach ist einfach alles möglich – je nachdem wer der Bauherr ist.
60m Baupiste, Humusdepots und 1000m2 Grube verschwinden über Nacht. Da darf man sich einige Fragen stellen – zumal es beim Waldegg alles andere als mit rechten Dingen zugeht. Grundsätzlich ist das nahe Deponieren von Aushub eine sehr wertvolle und umweltfreundliche Methode – jedoch geht es in diesem Fall ganz klar nicht um das Deponieren von Dreck, sondern die Tatsache, dass es garnichts zu deponieren geben dürfte! Mit Steuergeld wird an einem
Ein Gastrobetreiber erweitert ausufernd seine Parkplätze und Gebäude ausserhalb Bauzone. Bewilligt bekommt er diese nie. Der Steuerzahler darf nun dem einzigen Nutzniesser sein selbstverursachtes Problem lösen. Eine Spurensuche zum heute veröffentlichten Baubeginn im Waldegg
Im Atzmännig wurden ca. 1000-1500m2 Naturschutzzone und Wald über diesen Winter eingekiest und mindestens seither werden darauf 11 Touringstellplätze vermietet. Die Anlage steht ausserhalb der Bauzone. Die ganze Anlage ist ohne Gewässer- und Waldabstand erstellt worden und zudem herrscht auch noch angrenzend eine rote Hochwasserzone…
Nach dem erneuten Kindergarten rund um die Schulpräsidentenwahl muss ich leider endgültig das Handtuch für das Projekt „Findungskommission“ der „Politik-Eschenbach“ werfen. Seit 2017 raufte ich die Parteien mittels Kamingesprächen zusammen, damit dann bei den Wahlen alsdann zusammen nach der besten Frau oder dem besten Mann als GP oder Schulpräsi gesucht wird. Beide Male ist dies an Parteigeplänkel und einem eigenwilligen GR gescheitert, der
Eigentlich liegt es auf der Hand: Wenn eine Gemeinde Bodenschätze hat, sollte sie davon auch ordentlich profitieren. Eschi Luzern hat entsprechend nach Abzug von Steuern an den Kanton CHF 2’300’000 Einnahmen aus ihrer Abteilung „Kieswerk“ erreicht(Siehe nebenstehendes Ertragskuchendiagramm), wie mir der Ratsschreiber Herr Studer heute bestätigte. Ein Vergleich mit Eschenbach SG ist geradezu tragisch: Eschi „verdient“ gerademal CHF 23’000 in Form eines Kiesrappens, welcher ohne Reglement oder transparentem Vertrag von allen Kiesgrubenbetreibern „2.3 Mio für die Gemeindekasse – Eschenbach LUZERN machts vor“ weiterlesen
Diese Woche bekam ich einen Printscreen zugeschickt, mit welchem „besorgte Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Eschenbach“ ganz fest davor warnen, den durch und durch eigennützigen Ivo Kuster in die GPK zu wählen. Auf jeden Fall möchte ich die Gelegenheit nutzen und mich bei dem Flugblattschreiber herzlich dafür bedanken, dass er / sie derart unbedacht ganz viel Aufmerksamkeit für mich und meine Arbeit produziert hat.
Entsprechend lade ich hiermit zum Dankesessen zum Pizzabäcker meines Vertrauens (Zeugma). Dafür muss sich die Person lediglich bei mir melden. Ich nehme übrigens gerne meine Buchhaltung mit, damit er/sie über