Impfgegner:innen mit 20’000 Fr Busse bedrohen, psychische Gesundheit, Prävention und Pädiatrie marginalisieren, vergessen und menschenverachtende Konversionstherapie weiterhin zulassen…
Wer die Vernehmlassungsvorlage (Frist bis 16.Jan 2026) zum neuen Gesundheitsgesetz aufmerksam durchliest und sich vertieft mit dessen Tragweite auseinandersetzt, wird Klötze staunen. Das Gesetz, welches wohl die grösste finanzielle Auswirkung aufs Kantonsbudget hat, ist unglaublich defizitär. Zudem vergisst man bei der Vernehmlassung zahlreiche Adressaten und leitet Wasser auf die Mühlen all jener, die das Vertrauen in den Staat verloren haben. Wie konnte das Gesundheitsdepartement so fahrlässig agieren? Es ist keine 5 Jahre her, als die Gesundheitsdepartemente Geburtshelfer für Bewegungen am rechten Rand waren – im Jahr der Abstimmung über die 10 Mio Schweiz ist diese Vernehmlassungsbotschaft brandgefährlich. Gut möglich, dass diese schweizweit für Aufsehen sorgen wird.
„Wie ein Regierungsrat und Arzt die Staatsverweigerer stärk und die Demokratie schwächt“ weiterlesenDiese Vernehmlassung verspielt das mühsam wieder aufgebaute Vertrauen der Abgehängten erneut komplett und wird den Alltag für Vertreter:innen an der Front schwer prägen: Die Kantonspolizist:in, Lehrpersonen der Volksschulen bis hin zu den Steuerkommissär:in könnten unter den Folgen leiden. Schon heute ist es wirklich mit vielen Mitbürger:innen anstrengend. Dieses „Rohgesetz“ legt nochmal ne Schippe drauf!








