Anleitung zu Politikverdrossenheit

Nach dem erneuten Kindergarten rund um die Schulpräsidentenwahl muss ich leider endgültig das Handtuch für das Projekt “Findungskommission” der “Politik-Eschenbach” werfen. Seit 2017 raufte ich die Parteien mittels Kamingesprächen zusammen, damit dann bei den Wahlen alsdann zusammen nach der besten Frau oder dem besten Mann als GP oder Schulpräsi gesucht wird. Beide Male ist dies an Parteigeplänkel und einem eigenwilligen GR gescheitert, der seine eigenen Leute aufstellen will und dies grosszügig vorbereitet.

Menschen die knapp noch nicht politikverdrossen sind, sollten an dieser Stelle das weiterlesen beenden. Sonst verlieren wir auch sie noch als Bürger*in in der Kommunalpolitik – in einer Gemeinde mit 1,7 % Bürgerinnen an den Versammlungen können wir uns das demokratisch gesehen nicht leisten. Die Parteien selbst sind auf dem besten Weg in die Bedeutungslosigkeit ab zu rutschen. Überaltern tun sie ohnehin schon. Die Neuzugänge sind marginal oder manchmal gar opportunistisch.

Volles Verständnis für Nichtwählende

Ich verstehe alle Nichtwähler*innen – und dass sind nicht wenige – die bei solchen Meinungsscharmützeln nicht mehr mitmachen oder schlichtweg sagen: “Gemeindepolitik? Mir doch egal!” 53% wählten GR und GPK, während jedoch die Stimmbeteilligung bei den Eidg. Vorlagen bei 63% lag! Bei den GP Wahlen werden gar 428 Zettel weniger eingereicht und nochmals 424 leer. Das sind 852 Protestwähler von 1696 zufriedenen GP Wählenden. Von”Vertrauen” kann da nüchtern und sachlich betrachtet wirklich nicht gesprochen werden, wenn 1/3 nicht zufrieden ist. Nimmt man die 10% welche den eidg. Vorlagen zwar teilnahmen, jedoch nicht an den Wahlen sind es noch mehr.

Möglicherweise “angelinkt” ?

Heute lese ich zudem in der Abendausgabe der Linthzeitung (siehe hier) z.b. dass der Schulpräsi-Kandidat Marcel Gübeli (überzeugter Parteiloser) von der SVP nicht mehr unterstützt werden könne. Die Begründung wird gleich mitgeliefert: Weil er neben einer SP Kandidatin an meiner Hauswand hing, bzw. Die SP ihn zur Wahl empfohlen habe. Das das Plakat auch im Garten einer SVP Vorstandsperson stand, bleibt hingegen unerwähnt.

Ressentiments als Auswahlkriterium

Bei solchen Ressentiments hilft nur noch Kopfschütteln. Wenn man in den Blog der SVP schaut, wirds noch skurriler.

Noch am 26. August wurde dort verkündet:

Dieser Artikel wurde nun gelöscht. Heute steht nur noch:

-NACHTRAG vom 1.Oktober: –

12 Stunden später folgt die Präzisierung:

Ich weiss nicht, wie sowas entstehen kann. Ich weiss nur eines: Mit der Tatsache, dass für dieses Amt der beste/ die beste gefunden werden soll, kann dies nichts mehr zu tun haben.

Trotzdem wird dies zwangsläufig dazu geführt haben, dass Herr Gübeli sich wohl ernsthaft überlegen muss, ob er seinen Job als Geschäftsführer der interkantonalen Lehrmittelzentrale für so einen Kindergarten riskieren will. Ich an seiner Stelle würde dies zweimal überlegen. Täglich mit Regierungsräten und Gremien von 21 Kantonen zu verhandeln, ist sicher niveauvoller als solcherlei Geplänkel.

Falls es Ihnen bis hierhin noch nicht abgelöscht hat, sage ich Danke.

Bleiben sie aufrecht gegen blinde Ressentiments. Es geht um einen guten Schulpräsidenten und nicht anderes.

Nach 2 Stunden welche die SP mit jedem der vier Kandis in der heissen COVID Phase investiert haben, 20 genau gleich gestellten Fragen und absoluter ÜBEREINSTIMMUNG IM VIERKÖPFIGEN AUSSCHUSS DER SP, stand Herr Gübeli haushoch als Favorit da. Völlig unabhängig von Parteifarbe oder in diesem Fall überzeugter Parteilosigkeit.

Herr Gubelmann hat klar auch seine Qualitäten – jedoch vorallem in technischen Belangen, wo er seit Jahren einen super Job für unsere Wasserversorgung macht! Bei Ausbildungen, Ausdrucksvermögen und echter Führungserfahrung zwischen beiden Kandis liegen klar Welten.

Die CVP und die SVP hat wegen Marcel Gübelis herausragenden Fähigkeiten im ersten Wahlgang zähneknirrschend Stimmfreigabe beschlossen – Jetzt scheint jedoch endgültig einfach nur noch der Parteikampfmodus zu funktionieren. Hoffen wir, wenigstens die CVP und die FDP konzentriert sich auf die CV’s und die Personen.

Um ein Gremium wie die kantonsweit einmalige “Geschäftsleitung der Schulen Eschenbach” zu leiten, braucht es Knowhow: Diese besteht aus sechs gut ausgebildeten hochprofessionellen Schulleitungspersonen (= +/- 6 x 150’000Fr). Wer da nicht selber in der Schule beruflich zuhause ist, führt nicht, sondern wird geführt. Das wäre ein teures Experiment.

Dazu braucht es mehr als “wollen” und “bisher GR”. Dazu braucht es Erfahrung und einen Lebenslauf mit Substanz, Bildungsabschlüssen und Erfahrungsschatz in Personalführung. 180’000Fr Lohn müssen sich bereits aus dem Lebenslauf rechtfertigen und nicht einfach aus dem “Prädikat” “bisheriger GR”.

5G macht (vielleicht) nicht krank – Angst aber ganz bestimmt

Sie wird kommen, diese Diskussion. Gebetsmühlenartig kommt immer dasselbe von Mobilfunkbefürwortern bzw. jenen Menschen die sich ungern mit ihrem eigenen ungesunden Lebenswandel oder ihrem Konsumverhalten auseinandersetzen.

Hier die gängisten Phrasen der Ewiggestrigen… „5G macht (vielleicht) nicht krank – Angst aber ganz bestimmt“ weiterlesen

coming soon: Twirren strahlt 5G

 Das Kapitel 5G in Eschenbach geht weiter. Bald betrifft es nun den Ortskern.  Mal schauen wie “gleichgültig” sich all jene auch künftig geben, wenn die Antennen in Sichtweite ihrer Liegenschaften zu stehen kommen. Mit Blick auf den Zonenplan ist jetzt schon klar wo: Die Industriezonen im Dorf sind bescheiden. In Wohnzonen sollen  gemäss Baureglement und nebenstehendem Bericht aus dem heutigen Eschenbach Aktuell keine Antennen entstehen können. Eine Spurensuche, wo sie denn zu liegen kommen könnte.  „coming soon: Twirren strahlt 5G“ weiterlesen

Kanditalk verpasst? – Kein Problem: Ab sofort auf Youtube

Am letzten Donnerstag stellten sich 5 Kandidierende* der Gemeinderatswahl 2020 beim Kanditalk der Bevölkerung vor. Damit sich auch jene Bürger*innen mit den Personen vertieft auseinandersetzen  können, welche den Abend verpasst haben, ist dieser nun bis zum 2. Wahlsonntag auf Youtube zugänglich. (Bitte um Entschuldigung für die Tonqualität in den ersten Minute – danach wirds sehr gut – auch als Podcast)

Vielen Dank an dieser Stelle an den fünf Kandidat*innen. Ohne ihr Einverständnis wäre dieser “völlig neue Weg” zur politischen Meinungsbildung nicht möglich gewesen. Der Film ist bis der Gemeinderat bestellt ist verfügbar und wird danach entfernt.

Der Dank geht an:

Leider war die sechste Kandidatin für den Gemeinderat, Riederer-Meyer Ursula, CVP (schon bisher im GR)  verhindert und konnte am Abend nicht teilnehmen.

Der Abend wurde organisiert von den Eschenbacher Ortsparteien CVP, FDP, Forum Eschenbach, SP &  SVP. Wir wünschen Ihnen gute Unterhaltung.

2.3 Mio für die Gemeindekasse – Eschenbach LUZERN machts vor

Eigentlich liegt es auf der Hand: Wenn eine Gemeinde Bodenschätze hat, sollte sie davon auch ordentlich profitieren. Eschi Luzern hat entsprechend nach Abzug von Steuern an den Kanton  CHF 2’300’000 Einnahmen aus ihrer Abteilung “Kieswerk”  erreicht(Siehe nebenstehendes Ertragskuchendiagramm), wie mir der Ratsschreiber Herr Studer heute bestätigte. Ein Vergleich mit Eschenbach SG ist geradezu tragisch: Eschi “verdient” gerademal CHF 23’000 in Form eines Kiesrappens, welcher ohne Reglement oder transparentem Vertrag von allen Kiesgrubenbetreibern „2.3 Mio für die Gemeindekasse – Eschenbach LUZERN machts vor“ weiterlesen

Gratis Pizza für verbitterte Flugblattschreiber*in

Diese Woche bekam ich einen Printscreen zugeschickt, mit welchem “besorgte Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Eschenbach” ganz fest davor warnen, den durch und durch eigennützigen Ivo Kuster in die GPK zu wählen. Auf jeden Fall möchte ich die Gelegenheit nutzen und mich bei dem Flugblattschreiber herzlich dafür bedanken, dass er / sie derart unbedacht ganz viel Aufmerksamkeit für mich und meine Arbeit produziert hat.

Entsprechend lade ich hiermit zum Dankesessen zum Pizzabäcker meines Vertrauens (Zeugma).  Dafür muss sich die Person lediglich bei mir melden. Ich nehme übrigens gerne meine Buchhaltung mit, damit er/sie über “meine Geschäfte” ausgiebig recherchieren kann;-). Er / sie ist ebenfalls herzlich eingeladen, selbiges mit zu bringen.

Warum jemand anzeigen, der ganz offensichtlich nichts dafür kann?

Diverse Personen meldeten sich bei mir, welche von dem Schreiben schockiert waren. Nun: Ich bin’s definitiv nicht. Erstens ist das Schreiben an und für sich schon herzhaft unlogisch aufgebaut und zweitens gipfelt die Pointe in der anonymen Unterzeichnung. D.h. der Schreibende muss sich im Zustand von blinder Wut, grosser Verlustangst oder unsäglicher Dummheit befunden haben. Das war sozusagen psychische Notwehr um sich selber trotz allem gern zu haben. Das wünsch ich doch wirklich jedem: Nur wer sich selber wirklich mag, kann auch andere lieben oder fehlende Zuneigung wenigstens mittels Verbrüderung zu anderen Verbitterten kompensieren.

Zudem gibt es wirklich dutzende Menschen und Firmen, deren Macht und Einfluss ich öffentlich hinterfragte und diverse Abläufe in der Behörde und der Verwaltung, welche ich öffentlich zugänglich nachzeichnete und auch weiter werde. Die Liste der Geld-& Machthungrigen, die mich nicht besonders mögen, wächst und wächst. Schliesslich gibt es im verfilzten Eschenbach kaum eine einflussreiche Gruppe oder Einzelperson, welche in den letzten Jahren glimpflich davon kam.

  • Die BG Custoren und damit viele Gewerbler kamen gleich zweimal nicht wie geplant an Land der Öffentlichkeit.
  • Alterswohnungen bauen nun Genossenschaften die nur moderate 1.43% Rendite verdienen und nicht 3% wie die lokalen
  • Die Deponie als auch das Betonwerk, an welchem Eschenbacher Baufirmen beteiligt sind, kommt deutlich nicht so schnell wie geplant voran
  • Die Raiffeisen hat vermutlich einiges mehr an den für sie erstellten Parkplatz zahlen müssen bzw. musste die Intransparenz aufgeben.
  • diverse Baukönige können nicht mehr bauen was sie wollen, weder Spielplatznachweise auf Balkonen oder in Wintergärten, noch Parkplätze auf den öffentlichen Grundstücken
  • Der Geschäftsführer der mandatierten Baupolizei und der Grundbuchverwalter konnten nicht mehr so einfach unhinterfragt bei den grössten Bauherrschaft  mitmischeln.
  • Das Baureglement musste einiges Sozialer werden, als es sich die Baulobbyisten ohne zutun der Mieterseite zusammenbasteln wollten. Die Folge: Die Gier bremste die Baulöwen gleich selber aus.
  • Auch für Behördenmitglieder gelten wieder dieselben Vorschriften wie für Privatpersonen, wen sie bauen oder einen Betrieb führen.
  • Der Baukaiser und die Bauhörde bekam ein wenig Probleme wegen seiner Wohnung die er als Keller abnehmen konnte und wohl aus Versehen auch noch vermietet hat, bevor er sie legalisierte.
  • Die Gemeinde hat das Problem, dass sie ihre eigenen Parkplätze mitten auf dem Fussweg beim Altersheim niemals abnahm und wahrscheinlich illegal baute und muss nun einem sicheren Kirchplatz planen
  • Das ganze Altersheimdebakel der letzten Jahre kommt endgültig langsam nach oben
  • Die Parteien können nicht mehr so einfach gegeneinander ausgespielt werden, sondern arbeiten zusammen gegen das Gemauschel
  • Das brandschutztechnisch gefährliche als auch wärmetechnisch hochbedenkliche Kirchacker Schulhaus muss gegen den Willen der Rappenspalter im GR  renoviert werden, weil sie nicht mehr den Brandschutzexpertenbericht verstecken können
  • Das Feuerwehrtdepot Debakel kam an’s Licht
  • Die Kath. Kirchenverwaltungsrat kam in die Bedroullie und musste zähneknirschend davon absehen, neben Chappele nun auch noch in Eschenbachs Kirchturm ein goldenes Kalb aus dem Hause Swisscom (5G) installieren zu lassen.
  • Der Schimmel im SchulPavillon Kirchacker kann nicht mehr mit Duftöl verdeckt werden
  • Die Altlast im Dorftreff wird immer schwieriger und teurer, weil man sie nicht mehr Projekt für Projekt unter den Teppich kehren kann
  • Das Bauamt kann nicht mehr unbemerkt falsche Zitate versenden, einschüchternde Briefe verschicken oder offensichtlich nicht legal realisierbare Bauprojekte auflegen.
  • Der Sternenplatz muss nach einer bald zu verkündenden Niederlage der Gemeinde neu geplant werden.
  • Die JMS musste für ihr “natürlich” Etikett ein paar mal einstecken
  • Die CVP spaltet sich zunehmend in zwei Lager auf: In das bauverfilzte und das rechtsschaffende Lager. Zweiteres setzt sich zunehmend durch.
  • Die zahlreichen Baulobbyisten in der Richtplanungsgruppe werden gut im Zaun gehalten.
  • Die super Pensionskasse der Gemeinde ist in den grössten Pensionskassenskandal der Schweizer Geschichte verwickelt und kam zweimal im Schweiz Aktuell, weil das Thema selbst der hiesigen Medienlandschaft zu gross war. Der Wechsel war ja damals schon mehr als nur dumm kommuniziert und wird uns garantiert weiter beschäftigen.

Die die es angeht, wissen es schon. Es kommt bald noch mehr: 

  • Ich  werd demnächst verbloggen, wer den alles mitwirkte und davon profitierte, dass die illegale Auffüllung im Bannholz solange goutiert wurde.
  • Das billig durchschaubare Wahlgschenkli an den Veloclub kommt demnächst aufs Tapet.
  • Gewisse Bauprojekte im Zentrum müssen neu bzw. endlich richtig  geplant werden.
  • Die Altlasten bzw. Bachführungen im Dorfkern und beim Dorftreff werden aufgearbeitet
  • Bauprojekte von Privaten in Goldingen wurden abgelehnt-genau dort wo danach eine bestens bekannte institutionelle Bauherrin bauen konnte
  • usw.

Fazit: Die Liste der möglichen Griesgrame ist lange. Entsprechend würde es mir wirklich eine grosse Freude bereiten, wenigstem einer der möglichen verbitterten Personen mit einer Pizza von Mutlu ein Lächeln auf den Mund zu zaubern. Ich habe zu danken. Das Flugblatt ist eigentlich Gold wert im Wahlkampf für ein GPK Mandat. Es ist sozusagen ein Ritterschlag der zu Kontrolliernden. 😉 

King Roger- wie wäre eine 5G Antenne beim Pool?

…Oder: Warum eine 5G Antenne in Jona absolut zu recht aber auch sehr  überraschend zu Fall kam.

Ein kleiner Erfolg zu einer 5G Antenne ist zu vermelden. Aus einer geplante Mobilfunkantenne auf dem Gebäude Tägerenaustrasse 19, womit der Vermieter des Mietshauses auf ein 5-6stellige Summe hoffen konnte, wird nun doch nichts. Die Swisscom zieht ihr Baugesuch vom 26.Mai 2020  zurück. Immerhin hatten binnen der bescheidenen Einsprachefrist von 14 Tagen über 113 Einsprecher ihrer Ablehnung Gehör verschafft. Gescheitert ist das Projekt jedoch nicht an den gewichtigen Fragen des Ad Hoc Komitees. sondern an einem Dritten: „King Roger- wie wäre eine 5G Antenne beim Pool?“ weiterlesen

“Gesagt wie wir es machen woll(t)en” – Aber nicht so gemacht.

Eine chronologische Auflistung aller Fehler und Ungereimtheiten. Damit alle wenigstens wissen, wofür alles die nebenstehende Entschuldigung im übertragenen Sinn wohl interpretiert werden muss… „“Gesagt wie wir es machen woll(t)en” – Aber nicht so gemacht.“ weiterlesen

5G beim Schulhaus Ermenswil – oder: Was Ferien für BürgerInnen in Eschi bedeuten

Pikant: Die Vernehmlassung der Swisscom flatterte schon am 8.April in’s Gemeindehaus. Weitergeleitet und ein Entscheid in Aussicht gestellt wurde jedoch erst am 3.Juli. Dazwischen ist genau garnichts geschehen. Pünktlich zu den Sommerferien eilts auf einmal. „5G beim Schulhaus Ermenswil – oder: Was Ferien für BürgerInnen in Eschi bedeuten“ weiterlesen

Ab August in Eschenbach: Flüsterbeläge bauen statt den Lärm reduzieren

Im Juli wird ein Flüsterbelag im Dorfkern eingebaut. Eigentlich eine gute Sache – nur macht das ganze keinen Sinn, wenn man gleichzeitig ernsthaft 24202 LKW’s durch das Dorf fahren lassen will; ein LKW wird so laut wahrgenommen,  wie 15 Autos! Leider kommt das Ganze damit einem kleinen Schildbürgerstreich gleich. Der Belag ist zwar sehr sinnvoll, aber auch teuer, schnell nutzlos, anfällig auf Schwerverkehr und andere Massnahmen wären effizienter. 

„Ab August in Eschenbach: Flüsterbeläge bauen statt den Lärm reduzieren“ weiterlesen

Gemeinderat: Im Zweifel für das Monopol und gegen die Lebensqualität

Pünktlich auf die Sommerferien* hin will der Gemeinderat Eschenbach den sogenannten MITWIRKUNGSBERICHT  zur Deponie Sonnenfeld veröffentlichen. Noch nie zuvor hatten in Eschenbach soviele Menschen mit persönlichen Schreiben ihre Fragen und Anträge eingereicht.

Der Gemeinderat wird voraussichtlich heute Di 23.Juni 2020 den Mitwirkungsbericht zur Deponie Sonnenfeld abschliessen und ERST DANN der Bevölkerung  unterbreiten. Er hätte alle Freiheiten gehabt, dies auch umgekehrt zu tun: Seine „Gemeinderat: Im Zweifel für das Monopol und gegen die Lebensqualität“ weiterlesen

Mietreduktion fordern – Jetzt Vorlage downloaden.

JA- sie können! Jede*r Vermieter*in muss jederzeit damit kalkulieren, dass 1-2  Monate mal weniger reinkommt. Und auch jede*e Mieter*in darf erwarten, dass nach Jahren des Bezahlens auch mal ein Entgegenkommen stattfindet, wenn Lohnausfälle oder „Mietreduktion fordern – Jetzt Vorlage downloaden.“ weiterlesen

Ermenswil: 5G und Deponie: Jetzt handeln ab 14.3.2020

Am 14.März informierte ich im Rössli Ermenswil über den Stand der Dinge aus meiner Bürgersicht und berichtete über die weiteren Optionen. Schon heute steht fest: Jene die gegen die Deponie sind, bzw. 24202 LKW’s pro Jahr durch Eschi nicht toll finden oder vielleicht 5G nicht in ihrer Nachbarschaft wollen, tun gut daran, sich bei mir zu melden um an „Ermenswil: 5G und Deponie: Jetzt handeln ab 14.3.2020“ weiterlesen

Corona in Eschenbach: Ein paar Tools für Menschlichkeit und Verantwortung

Viele schauen, viele reden, einige wollen, wenige tun. Das ist unser aller Alltag. Um allfällige Nachbarschaftshilfe auf zu bauen, habe ich ein paar Tools bereit gestellt. Ich geh nicht davon aus, dass es Alle braucht. Jedoch ist jetzt mal einiges für Eschenbach aufgebaut. Hier ein paar kurze Erklärungen.

Hilfe wenn immer lokal und NACHBARSCHAFTLICH organisieren „Corona in Eschenbach: Ein paar Tools für Menschlichkeit und Verantwortung“ weiterlesen

Zitate aus Gutachten enden plötzlich – Zufall oder Absicht?

Stellen sie sich vor, jemand zitiert ihnen aus einem wichtigen Gutachten einer kant. Fachstelle einen Absatz, ohne die zugehörige Fussnote. Per Zufall würde genau diese Fussnote auf genau jene Regelung hinweisen, welche sie in einer Rechtsverweigerungsbeschwerde als Fehler anführen. Stellen sie sich zudem vor, dass genau diese Auslassung das rechtliche Gehör von ca. 3000 Personen in 4 Gemeinden verletzt. Würden sie dieser Baubehörde trauen?

„Zitate aus Gutachten enden plötzlich – Zufall oder Absicht?“ weiterlesen

Einladung zur Infoveranstaltung: 5G und Deponie Ermenswil

Das vergangene Jahr brachte einige neue Projekte in den sonst eher ruhigen Weiler Ermenswil. Zuerst ein Inertstoff DeponieProjekt mit gewaltigem Verkehrsaufkommen, dann eine 5G Antenne neben dem Schulhaus. So grundverschieden die beiden Projekte offensichtlich sind, so haben sie auch einige gemeinsame Nenner. Darum gab es am 12.März eine INFOVERANSTALTUNG IM RÖSSLI ERMENSWIL. Hier finden Sie die Präsentation davon: 

 

Zur Vorgeschichte  „Einladung zur Infoveranstaltung: 5G und Deponie Ermenswil“ weiterlesen

5G bereitet kein Kopfzerbrechen – es sind Betreiber oder Behörden

Die Sache mit den Gemeinden die von sich sagen, dass sie von der Antennenflut per 14.Dez von der Swisscom überrumpelt wurden, ist wirklich sehr “gspässig”. Fast alle Gemeinden haben einen Vertrag mit den Anbietern seit 2011 unterzeichnet. Wenn dem so ist, dass die Gemeinden überrascht wurden, dann hielten sich die Anbieter ganz klar nicht an die Vertragsinhalte. (Vertrag siehe hier)

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Ein für alle Mal: Landwirte verursachen kein CO2 sondern KONSUMENT*INNEN!

Der Bundesrat hat am 12.Feb. seine Agrarpolitik 22+ vorgestellt. Seither wird von CO 2 schleudernden Landwirten geschrieben, von zuvielen Kühen,  von zuviel Subventionen usw… Komisch ist nur: Es wird selten geschrieben, dass die Schweizer*innen sich ernähren, als wären wir ein Volk von Schwerstarbeitern. Es wird zuviel konsumiert und deshalb zuviel produziert! Ich lese selten bis nie, dass „Ein für alle Mal: Landwirte verursachen kein CO2 sondern KONSUMENT*INNEN!“ weiterlesen

Frauen wählen! 22 von 120 Kantonsräten ist einfach zu wenig!

Derzeit sind nur 22 der 120 Kantonsräte weiblich. Ganz ehrlich: Ich will nicht über Frauenquoten diskutieren. Ich fordere einfach alle Wählenden auf,  für sich zu überlegen, wie  dieser mickrige Frauenanteil zu Stande kam. Klar hatte es weniger Frauen als Kandis (es waren 2016 29,1%) -aber wie kam es dazu, dass nur 18% davon gewählt wurden? 2020 sind 34,3% der Kandis Frauen.

Es geht nicht darum Frauen zu fördern, weil sie Frauen sind! Sondern:  Es gilt zu hinterfragen, weshalb wir an all den Männern so unglaublich viel mehr zutrauen! 

Als Sozialarbeiter sehe ich einfach die Realität da draussen. Frauen leisten enorm viel – im Job wie auch Privat! Auch 2020 würde noch immer gelten:  Wenn Frau will steht alles still!  Blicke in die Statistiken des Bundes zeigen klar (Und ja, liebe Kritiker: Tatsächlich sind statistisch aufgerechnete Zahlen durchaus ein gutes Mittel für Erkenntnis, solange diese solide und korrekt erarbeitet wurden!): Frauen leisten nach Marktkostenmethoden deutlich mehr unbezahlte Arbeit als Männer:  CHF 247’000 und Männer nur 162’000 pro Jahr. Das lässt sich nicht einfach damit erklären, dass Männer mit 100% Berufstätigkeit dies den Frauen ermöglichen. Denn: Ganz viele der unten aufgeführten Aufgaben könnte man gut auch noch nach 9h Arbeit erledigen. Der typische Arbeitsalltag der meisten Frauen hat deutlich mehr Arbeitsstunden als der des Mannes. Zudem: Am Wochenende wird durchgearbeitet. Frauen haben kein Burnout weil sie schwächer sind, sondern weil sie in vielerlei Beziehung deutlich mehr leisten (müssen) als Männer.

Bei den Gesprächen mit RR Kandidatin Laura Bucher war eines der häufigsten befürchteten Probleme des Gegenübers, dass sie ihre kleinen Kinder vernachlässige. Ist ja unglaublich. Auch im 2020 hängt das Wohl der Kinder bei der Frau? Muss Frau Bucher zuerst immer erklären, dass sie ja auch noch ein Mann hat und das sie den RR Job mit IHM absprechen musste, bevor sie für ewiggestrige wählbar ist?

Wie kommen wir nur dazu, zu meinen, dass es sich auch deshalb besonders empfiehlt, genau solche Männer für Ämter zu wählen? Von Männern die nicht mal zu Hause soziale Verantwortung übernehmen können, erwarten wir, dass sie dies im KR leisten?

Müssten Männer nicht mehr Zeit für die Familie haben? Endlich Zeit um sich für die Familien ein zu setzen können?  Den Männern einen sinnhaften Ausgleich zum Job, statt noch Sitzungen, Termine und Stress zu bescheren?

Ist es nicht beinahe dumm, wenn wir Männer wählen und ihnen so das Erlebnis zu nehmen, am Feierabend ihre Eltern oder den Nachbarn zu pflegen,  Wäsche zu machen, den Haushalt schmeissen?

Ich will keine Frauenquote aber mindestens 34,3 % Kantonsrätinnen am 9.März. Ich verzichte gerne auf ihre Stimme, wenn sie diese einer Frau geben. Meine Wahlempfehlung: Die Hauptliste der SP. Die besteht aus 12 grossartigen Frauen.

Freundlichst

Ivo Kuster

 

 

https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/grafiken.gnpdetail.2017-0252.html

Ich muss nicht gewählt werden, aber…

Sind wir mal ehrlich: Wenn wir Menschen denen wir unser Geld anvertrauen, deutlich mehr Lohn zugestehen als jenen, denen wir unsere Kinder anvertrauen, unser Alten pflegen oder die Nahrungsmittel herstellen, dann sagt dies doch schon einiges über eine Gesellschaft aus.

Es fehlt z.B. vielerorts an integrativen Ansätzen mit Demenz in den Altersheimen. In meinem Dorf werden z.B. diese Menschen einfach im obersten Stock des Heims eingesperrt. Ihr Vergehen: Alt sein. Der eigentliche Grund ist jedoch ein anderer: Ein paar wenige Menschen finden, dass wir uns ein anderes Konzept nicht leisten können. Dafür wird auch im KR gesorgt. „Ich muss nicht gewählt werden, aber…“ weiterlesen

Weshalb ich Dich im Kantonsrat vertreten will

Hier mal kurz und knapp 5 Gründe, weshalb ich der Ansicht bin, dass ich Dich vertreten könnte. Weiter unten sind alle ausführlich erläutert. 

  1. Ich bin überzeugt, dass ich für den KR das nötige Rüstzeug habe, bzw. genug vernetzt bin, um in diesem politischen Mikrokosmos unsere Region zu vertreten.
  2. Ich bin mir der Verantwortung und der Komplexität des Amts voll bewusst. 
  3. Es braucht dringend eine Korrektur: Hin zu Menschlichkeit statt nur kurzfristig gedachten Sparübungen
  4. Der Kanton St. Gallen braucht mehr Menschen mit Rückgrat statt Geldpolster im Parlament. 
  5. Kinder, Klima, Alte Menschen: Das sind echte Herausforderungen. Alles andere ist dagegen Peanuts- Spielen wir uns nicht mehr länger was vor. 

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